Eslarn – aktuell: Shit happens – Eslarn „macht“ in Hühnermist?!

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Aus der gestrigen Gemeinderatssitzung ist vor allem zu berichten, dass im Zuge der geplanten Erweiterung der Biogas-Anlage im Ortsteil Roßtränk auch darüber zu entscheiden war, ob künftig über 20000 Tonnen/Jahr an organischen Hinterlassenschaften von Rindern und Hühnern zum Zwecke der Energiegewinnung vergärt, und die verbleibenden Überreste auf die Felder und Wiesen rund um Eslarn ausgebracht werden. Auch interessant in Bezug auf den Kartoffelanbau, der in und um Eslarn für ein großes deutsches Kartoffelprodukte wie Chips herstellendes Unternehmen betrieben wird.

So wollen die Biogas-Anlagen-Betreiber künftig auch knapp 8000 Tonnen Hühnerfestmist/ Jahr – energetisch hoch effektiv – aus dem Postleitzahlenbereich 4 importieren, um in Eslarn damit geförderte Energie zu gewinnen. Dies stieß vor allem bei  der SPD-Fraktion im Eslarner Gemeinderat auf Unverständnis, da schon der Antransport mit Lkw’s nicht sinnvoll erscheint. Anderer Ansicht jedoch scheint man sowohl bei der Regierung der Oberpfalz als auch beim hier gescholtenen Landratsamt Neustadt/ Wn. zu sein. Diese befürworten diese Angelegenheit.

Der Eslarner Ortsteil Roßtränk – Luftlinie gerade einmal etwas über einen Kilometer vom Eslarner „Festplatz am Atzmannsee“ entfernt – könne also bald Eslarns „Sch…zentrum Ost“ werden. Etwaige Bezugnahmen auf eine besondere Eslarner Vergangenheit die erst ab dem Jahr 2010 personell offenkundig wurde, wären natürlich rein zufällig. Wobei aber durchaus geplant sein könnte diesen Ort so darzustellen, dass man politisch wie kirchlich einfach nichts gegen diese Dinge machen konnte. So etwas gelingt einem in metaphorischer Art und Weise immer wieder sehr gut. 😉

 

„Schwarzbraun ist die Haselnuß, brauner ist die Gühüle. Kommt dazu noch Hühnermist, scheints wie Gnadenfülle!

Braune Sachen liebt man hier. Bier hat auch ne Bräune. Jetzt gibt es bald Hühnerkot aus ferner deutscher Scheune.“