Eslarn: Geheimplanungen um das „Kriegerdenkmal“

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Sehen Sie mal, was die Herausgeberin von DEEZ, und hier vom Kriegerdenkmal-Umbau betroffene Anliegern gestern erreichte. Ein sehr mysteriöses Schreiben des ersten Bürgermeisters der Marktgemeinde Eslarn.
Höchst interessant der letzte Absatz des Schreiben mit welchem er nicht die an den geschäftsführenden Beamten der Gemeinde Eslarn gerichtete Anfrage nach Kontaktdaten zu den PlanerInnen und ArchtektInnen beantwortete, sondern unserer Herausgeberin in nahezu „verächtlich machender Weise“ mitteilte, Dritten die Kontaktaufnahme mit dieser verboten zu haben. Natürlich umfassend in dem Sinn, dass diese nicht offiziell bekannten ExpertInnen auch journalistische Anfragen nicht beantworten sollen.
Interessant wenn man bedenkt, dass eine Inschrift an der Hauptstele dieses Denkmals erst in den 1980er Jahren angebracht worden sein soll, und auf „In Treue fest“ lautet.
Haben wir für Eslarn vielleicht wirklich einen Super-Heldenhain zu erwarten, und wie wird sich die Patenkompanie der Marktgemeinde Eslarn, wie werden sich unsere tschechischen Nachbarn dazu verhalten?
Fest steht bisher, dass weder die Patenkompanie der Marktge-meinde Eslarn aus Oberviechtach, noch deren Kommandobehörde, die PzBrig 12 in die Planungen zu dieser „Ehrenmal-Neugestaltung“ einbezogen wurden. ArchitektInnen welche sich an solche „Emfpfehlungen“ halten, sehen wir persönlich als nicht geeignet an Bürger orientierte Stätebauplanungen zu betreiben.

Ob man eine uns mitgeteilte geplante Erhöhung des Denkmal-Niveaus um bis zu 100 cm, einen original nie vorhandenen dreizügigen Stufengang, und eine Um-, Hinterpflanzung mit bis zu acht Bäumen als „marginal“ bezeichnen kann ist diskussionswürdig.

Fest steht, dass hier „IdeengeberInnen“ mutmasslich aus einem sehr rechtsnationalen Spektrum mitgewirkt haben dürften. Einige Verantwortliche Eslarns scheinen zu denen, dass Rechtsnationalen das örtliche braunglänzende Zoiglbier gut schmecken könnte.

 

Die Marktgemeinde Eslarn hatte anlässlich der letzten Landtagswahlen knapp 30 Prozent AfD-WählerInnen. Dies nach drei Amtsperioden einer „SPD-geführten“ Marktgemeinde. Da scheint es die Bayern SPD nun sogar noch mit einem „Eslarner Heldenhain“ vesuchen zu wollen nicht ganz unbedeutend zu werden.