Eslarn – Events: Auf der Suche nach dem Strand, am Karpfenteich.

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Irgendwie sollten wir ja nicht gar so „böse“ und kritisch berichten. Aber was in der Marktgemeinde Eslarn immer noch, und noch deutlicher abläuft ist, dass man Selbständige (Gastronomen etc.) als unfähig hinstellen will, dabei aber gerade der Jugend das sprichwörtliche „X“ für ein „U“ vormacht, und sich politisch verantwortlich für eine solche Sache auch noch groß feiern lassen will. Mit Strandparty hatte der gestrige Event am „Atzmannsee“ (örtlicher Karpfenteich, in den 1970er Jahren von der USArmy im Zuge der Suche nach Hinterlassenschaften aus dem WWII kostenlos ausgebaggert und seit dieser Zeit vom örtlichen Fischereiverein als Karpfenzuchtteich genutzt) nicht viel zu tun. Die Abendstimmung liess sich gut einfangen, hätten aber auch ein paar Kerzen vor einem Poster mit entsprechender Anmutung trappiert gereicht. Tags drauf sah die Sache schon nüchterner aus. Gerade mal 150 Leute hätten hier gleichzeitig Platz gefunden, auf einer Fläche von ca. 100 qm, zwischen „Infozentrum Fischerei & Gewässer“ und besagtem Karpfenteich. Aus Effizienzgründen fehlt der Strand, denn die Karpfenernte ist so weitaus einfacher. Aus Kostengründen – denn von den Fördermitteln soll ja viel bleiben – fehlte außer einer guten Musikanlage der weitere komfortable Rest. Gegen ca. 23.00 h sah man nur ein paar Pkws im Umfeld parken, und wenn es hochkommt waren über den Zeitraum des Events verteilt gut 200 Personen dort in Feierlaune. Dürfen wir mal schätzen, dass für dieses Event gut **10.000.– Euro an Fördermitteln geflossen sind? Danke!
So lange die jeweilige Jugend damit zufrieden ist, in Ordnung. Aber bitte, nicht die „bösen Kapitalist*innen“ wollen jemanden das Geld aus der Tasche ziehen. Dies machen seit längster Zeit die sich selbst so nennenden „Sozialist*Innen“ weitaus unverschämter.

Zum „Bessermachen“ erhält leider niemand die Gelegenheit, da die – so uns mitgeteilt – „Fördermittel“ zweckungebunden sind, also nicht gegeben werden müssen. Wie übrigens auch die Übernahme der Versicherungsleistungen etc.. Wenn sich hier eine Kommune „quer stellt“ – und man weiß wie man das machen kann – können echte gewerbliche Eventveranstalter hier nicht „landen“, oder zahlen wie nicht wenige Fieranten bei den „Markttagen“ drauf. Trotzdem ist natürlich dafür zu danken, dass wenigstens noch solche Events realisiert werden können. Man ist ja genügsam geworden, im „Groß-Marktl Eslarn“. 🙂 In der Marktgemeinde Waldthurn scheinen Feste mittlerweile fast ausschliesslich nur noch im Hof des ersten Bürgermeisters abgehalten zu werden.