Eslarns böse Jugend – Geht das Bashing Heranwachsender in die zweite Runde?

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Man möchte es kaum glauben, aber die Marktgemeinde Eslarn – und diesen Eindruck vermittelte der Regionalzeitungsbericht von vergangenem Freitag – scheint es wieder mal auf die eigenen Heranwachsenden abgesehen zu haben. Sie erinnern vor einigen Jahren den „Kirchen-Vandalismus“, der Eslarns Jugendliche als Gesamtheit traf?
Einen Jugendraum – einmal und u. W. erstmals Mitte der 1990er Jahre angeregt – gab es seitdem offiziell nie. Stattdessen fand sich im Anfang der 1980er Jahre erbauten „Pfarr- und Jugendheim St. Marien“ neben einer opulenten Speisegaststätte im Dachgeschoß auch eine Art „Jugendkammerl“. Gedacht für die kirchlichen Vereine, weniger für die sonst nicht organisierte Jugend.
Hier nun sehen wir das Problem, denn die Vereine der Marktgemeinde geniessen löblich seit Jahrzehnten Jugendfördermittel, die eigentlich direkt der Jugend zukommen sollten.
Wenn da jetzt (wieder einmal ?) die Jugend nicht mitspielt, könnte dies beendet sein, und jede Menge Finanzmittel müssten den Jugendlichen direkt für einen Jugendraum, die entsprechende Ausstattung und eine Jugendbetreuung zur Verfügung gestellt werden.
Dagegen dürfte sich erheblicher Widerstand der Vereine formieren, denn es lebt sich mit Sicherheit gut von diesen regelmässig eintreffenden Fördermitteln.

Also liebe Eslarner Jugendliche: Brav bleiben! Ihr hättet ab dem Alter von 16 noch die Möglichkeit euch dem Biertrinken und Bierbrauen anzunehmen!;-)

Wenn ihr euch demnächst wieder am vor Jahren aus dem Ortsteil Roßtränk ausgeborgten Bushaltestellen-Häusl trefft, macht ein Bild wie es dort aussieht, und ein weiteres Bild wenn ihr von dort wieder verschwindet. Dokumentation tut not, auch wenn dieses barackenähnliche Dinge – von uns seit Jahren in den DEEZ-Monatsausgaben immer wieder mal bildlich dargestellt – wirklich keine Zierde für eine Bushaltestelle darstellt.
Wir hätten noch eine Alternative, die vor wenigen Wochen erst in der sog.“Pissnische“ beim Rathaus geschaffen wurde:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oder ihr trefft euch – wie eigentlich städtebaulich geplant- am Tillyplatz. Hier steht alle zwei Wochen am Freitag ein Imbißwagen, nicht mit Wraps sondern u.a. mit Roßwürsten oder Bratwurstsemmeln. Dann kann der BayernWLAN-Hotspot auch getrost beim AWO-Tagespflegezentrum Platz finden.

 

Psst: Das mit dem Müll und der Sachbeschädigung an der einzigen innerörtlichen Bushaltestelle ist nicht neu. Schon im Dezember 2016 gab es einen entsprechenden Bericht in der Regionalzeitung:

https://www.onetz.de/eslarn/vermischtes/floh-und-troedelmarkt-am-ehemaligen-bahnhof-verborgene-schaetze-d1715508.html