Eslarn- Zukunft: Verkauft euch selbst, bevor ihr verkauft werdet!

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Jetzt ist es raus: Auch Gebiete im Freistaat Bayern, darunter auch die Oberpfalz sind für die Schaffung eines nationalen atomaren Endlagers geeignet. Es wird sich von oben sichtbar als große Industriefläche aber 300 m unter der Erde befinden, und der atomare Abfall muß 500 Jahre rückholbar sein. Dies wär doch was für die Marktgemeine Eslarn mit ca. 45 qkm Gemeindefläche, einem seit über zwei Jahren komplett aufgegebenem Tourismus, und der nicht von der Hand zu weisenden Hoffnung, dass die Republik Tschechien deren grenznahes nationales Endlager auf dem Gebiet des früher einmal kurzzeitig zu Deutschland gehörenden sog. „Sudetenland“ schaffen wird.

Da heißt es, sich schnell bewerben, um der zuständigen Bundesgesellschaft 10 Jahre unnötige Konkretisierung zu ersparen. Wer sich hier als Kommune selbst anbietet dürfte mit erheblichen finanziellen Zugewinnen rechnen können. Wer als Kommune wartet bis die „hohe Politik“ entscheidet, könnte diese Finanzmittel den zwischengelagerten politischen Kräften in die Taschen befördern.

Denn eines ist sicher: Gerade der Bereich um die Marktgemeinde Eslarn stellt im Freistaat Bayern die Gegend mit dem geringsten Widerstand gegen eine solche Industrieanlage dar. Denken Sie an die Industrieanlage im OT Roßtränk, einfach umschrieben mit „Die Marktgemeinde Eslarn nimmt jeden Sch….“. Eslarn würde hier dann gut und gern eine Million Jahre in den Annalen festgeschrieben sein.

Nicht vergessen: Niemand der hier entscheidungserheblichen Verantwortlichen muß im Ort, ja nicht einmal in der Region bleiben. Manche sind bereits weit außerhalb verortet. Da fällt die Entscheidung so etwas hier auf dieser Fläche zu schaffen wesentlich leichter.