Eslarn – Wirtschaft: Sportheim wieder „unter heimischer Kontrolle“!

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Besonders wundern muss es nicht, dass das sog. „Sportheim“ im „Freizeitzentrum Atzmannsee“ nun wieder einmal in Eigenverwaltung der dort hauptsächlich als Kund:innen anzutreffenden Mitglieder des TSV Eslarn, sowie auch des Fördervereins ist.

Eslarns Gastronomie krankt, und zwar seit Jahrzehnten. Sollte da mal etwas funktionieren, dann wurde es „von außerhalb“ ertüchtigt, und wird über kurz oder lang mies gemacht. Leider in Gemeinden wie der Marktgemeinde Eslarn sehr oft der Fall, denn von außerhalb will man sich nichts zeigen lassen, und auch der Neid geht meist über Alles. Es sind ja „Fremde“, und „denen sollen wir was verdienen lassen?“

Das seit Bau-Realisierung originale Hinweisschild zum Sporzentrum Eslarn.
Das seit Bau-Realisierung originale Hinweisschild zum Sporzentrum Eslarn.

Bereits das auf die Sportler-Gaststätte hinweisende Schild aus dem Jahr der Realisierung zeigt, dass hier nur „Einheimische“ zu bestimmen haben sollen. Ein(e) Pächter:in wäre also nahezu „Haussklav:in“, um es einmal überspitzt auszudrücken.

Gem. diesem seit Bau-Realisierung unveränderten Eingangsschild ist nicht an die Begrüssung „Sport fremder“ Gäste gedacht.

Eine wettbewerbliche Eslarner Alternative gibt es zudem, denn der „Kiosk beim Atzmannsee“ (Bild) wird ab Mai bewirtschaftet. Sollten also Pächter:innen nicht willig sein, machen diese also keinen Umsatz. Sie haben aber dennoch alle gem. Pachtvertrag vereinbarten „Nebentätigkeiten“ zu erbringen, was – da es keinen offiziellen Hausmeister gibt – in jede Menge unbezahlter Arbeit ausarten kann.

Bis zur Erstellung des Sportzentrums, das Eslarner "Sportheim", später Puppenmuseum.
Bis zur Erstellung des Sportzentrums, das Eslarner „Sportheim“, später Puppenmuseum.

Lesen Sie einmal den hier verlinkten Original-Presseartikel genauer. Sie werden erkennen können, dass man sich mit 40 ehrenamtlich eingeplanten Personen des Fördervereins von Pächter:innen ein besonders großes Maß an Engagement erwartet.

Sollte Ihnen dann auch noch vorgeschrieben werden was Sie servieren, welche Gäste Sie begrüssen und welches Bier Sie ausschenken dürfen, ist sprichwörtlich „das Maß voll“. ;-

Das können Sie überall haben. Oder?