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Zoigl – News: Es ist zwar eine Gemeinschaft, aber trotzdem bleibt nichts hängen!

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Es war vielleicht zu Beginn einmal daran gedacht, dass alle fünf Zoiglorte in gleicher Weise an dem bereits vor 10 Jahren entstandenen „Craftbeer Hype“ verdienen können.
Aber natürlich nicht nur am Bier allein, sondern mit dem geförderten Bier als weiterer Fördermassnahme für ländllichen, Natur nahen Tourismus. Dazu hätte aber auch die Marktgemeinde Eslarn „mitspielen“ müssen. In Eslarn aber ging es einigen Wenigen nur darum sich vor allem an den weiteren Fördermitteln des Bierhype gütlich zu halten, und nicht auch noch anderen im Ort etwas an einem etablierten Tourismus verdienen zu lassen.
So werten wir die zurückliegend einmal in Bierlaune durch einen Brauverantwortlichen in den Raum posaunte Aussage, dass die Leute als Tagestouristen „nur kommen sollen um Bier zu verkosten und Sixpacks Bier zu kaufen“. Nie war in Eslarn bislang im Zusammenhang mit dem Hausbrauen von Übernachtungen, schon gar nichts war von Tourismus oder einer Belebung desselben zu hören.
Eine Gemeinde welche aber dieses sog. „Alleinstellungsmerkmal“ der Nordoberpfalz nicht nur als eine Art „Förderung des Tourismus“ begreift, sondern ausschliesslich und damit umfangreich damit verdienen will, kompromittiert die in einem solchen System als Partner mitwirkenden Gemeinden.

Kurz und gut: Wer sich in Eslarn mit Bier eindeckt, wird die weiteren vier Zoiglkommunen bestenfalls noch für eine Nutzung der Toiletten, oder zur Wahrnehmung anderer Angebote besuchen.
So viele andere Angebote aber haben die anderen vier Zoigl-Kommunen auch nicht zu bieten. Vor allem dann nicht, wenn – wie es Eslarn im Verbund immer wieder propagiert – das Meiste der Fördermittel ins Hausbrauen fliessen soll/ muss.
Eslarn strebt also auf längere Zeit eine Vermarktung deren Bieres auch im Versand an, während die übrigen Gemeinden mit deren mehrfach vorhandenen Zoigl-Gaststätten für die Gemeinde selbst etwas erlösen wollen.

Dabei betreiben außer Eslarn alle weiteren vier Zoiglorte das Brauwesen in wirklich traditioneller Art und Weise. In der Marktgemeinde Eslarn hat man einen fest angestellten Braumeister, d. h. nicht die Bürger:innen selbst dürfen brauen. Dies entspricht auch nicht dem Begriff „Kommunbrauen“. 😉