Eslarn – historisch: Politische Parteien warben in Eslarn schon immer sehr „unsichtbar“.

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Vor gut einem Jahr wurde das seit den 1970er Jahren an einer Wand der früheren Metzgerei Julius Forster (später Metzgerei Reichenberger, nun Landmetzgerei Witt) befindliche Parteien-Tableau endgültig beseitigt. Eslarn ist seitdem sozusagen „Parteien bereinigt“. Politische Arbeit fand in Eslarn u. W. eigentlich noch nie statt. Es ging immer nur um „Eigeninteressen“.


 

Wir wir erst neulich erfahren haben sollen bei der letzten Bundestagswahl doch tatsächlich 19,5% der wahlberechtigten Bevölkerung die AfD gewählt haben. Wirklich??? Gehts noch???

Das wirft jetzt nicht unbedingt das sprichwörtlich „gute Licht“ auf die politischen Bemühungen der im Ort seit 2003 programmatisch tätigen SPD.

Vielleicht wussten einige Eslarner:innen auch gar nicht mehr, dass es hier noch etablierte Parteien gibt, da die letzten Besuche höherer Politiker – der Bayerische Finanzminister letztmalig zur Einweihung des „Zoigl-Pentaptychon“ und anschliessendem Kurzbesuch im AWO-Tagespflegezentrum von MdL a.D. (SPD) Fritz Möstl, MdB SPD Uli Grötsch ebenfalls beim AWO-Tagespflegezentrum, und MdEP (EVP/ CDU) Manfred Weber im „Biererlebnis Kommunbrauhaus“ bei seinen Eslarner CSU-Freunden (O-Ton Regionalzeitung) –  allesamt scheinbar „bei Freunden“ nicht aber der Bevölkerung erfolgten?

Wie auch immer kein allzu gutes Zeichen, für die etablierten Parteien und deren kommunale Arbeit. Denn dafür sind diese Ortsvereine ja eigentlich da, und nicht um mit örtlichen Gewerbetreibenden in Konkurrenz zu treten.