65 Tonnen schwere Spule für die Umspannanlage Winterschneidbach – Pressemitteilung

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Foto © N-ERGIE
Bildunterschrift: Umspannanlage in Winterschneidbach (Foto: Michael Enderlein)


#Für eine sichere Stromversorgung
65 Tonnen schwere Kompensationsspule für die Umspannanlage Winterschneidbach

Mit dem Einbau einer neuen Kompensationsspule verstärkte die N-ERGIE Netz GmbH in der vergangenen Woche ihre Umspannanlage in Winterschneidbach. Die N-ERGIE investierte rund eine Million Euro in das besondere Betriebsmittel, das dazu beiträgt, die Spannung im Hochspannungsnetz stabil zu halten.

Die rund 65 Tonnen schwere Kompensationsspule wurde bereits im April mit einem Schwertransporter angeliefert. Die finale Positionierung des rund sechs Meter langen, drei Meter breiten und fünf Meter hohen Geräts erfolgte direkt vom Tieflader auf das Fundament. Die Installation erfolgte ohne Ausfallzeiten für die Haushalte in der Region. Die N-ERGIE Netz GmbH stellte die Stromversorgung durch Umschaltmaßnahmen während der Arbeiten sicher.

Kompensationsspule stabilisiert das Stromnetz

Aufgabe einer Kompensationsspule ist es, das bestehende 110-kV-Hochspannungsnetz, das durch die volatile Einspeisung regenerativer Energien zum Teil stark beansprucht wird, zu stabilisieren.

Neue Betriebsmittel wie Kompensationsspulen sorgen dafür, dass die Spannung im Stromnetz stabil bleibt. Die Umspannanlage in Winterschneidbach ist bereits die sechste von insgesamt 64 Umspannanlagen der N-ERGIE Netz GmbH, die mit einer Kompensationsspule ausgerüstet wird.

Investitionen für hohe Versorgungsqualität

Investitionen wie diese tragen dazu bei, dass die Versorgungsqua-lität im Stromnetz der N-ERGIE Netz GmbH auf einem sehr hohen Niveau liegt. Durchschnittlich sieben Minuten mussten die Menschen im Netzgebiet aufgrund ungeplanter Ereignisse 2020 ohne Strom auskommen – rund vier Minuten weniger als im Bundesdurchschnitt.

Das Stromnetz der N-ERGIE Netz GmbH umfasst Hoch-, Mittel- und Niederspannungsleitungen und ist rund 28.000 Kilometer lang. Es erstreckt sich vom Würzburger Umland im Norden bis Eichstätt im Süden, sowie von Weikersheim im Westen bis nach Sulzbach-Rosenberg im Osten.

[18. November 2021 um 10:54]