Eslarn – Wirtschaft: Die Saison ist eröffnet, aber welcher „Biergarten“ ist nun der (politisch) Richtige?

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Update: 08. Mai 2022: Aufgrund von Nachfragen müssen wir mitteilen, dass uns bislang nicht bekannt ist, ob alle oder auch nur einige der hier dargestellten Eslarner Biergärten tatsächlich öffnen werden, bzw. geöffnet sind.

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Richtig, die Marktgemeinde Eslarn liegt in Bayern. Wenngleich etwas am Rande spielt auch hier Bier eine wichtige Rolle. Der Gerstensaft hat es manchen Eslarner:innen angetan, spätestens seitdem sogar der erste Bürgermeister, der Gemeindebeamte und weitere „Besatzungsmitglieder“ des Rathauses am Marktplatz selbst zu Bierbrauer:innen geworden sind. Aber was wäre Bier ohne Biergarten? Natürlich gab es Biergärten auch schon vor der offiziellen Eslarner „Hausbrautätigkeit“. Denn ist zwar der Beginn dieser Brautätigkeit aus dem 16. Jahrhundert irgendwie überliefert – Urkunden oder sonstige Dokumente ist man hier für Eslarn bislang „schuldig“ geblieben – so sind Biergärten für Eslarner Gemeindegrund erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts (oder noch später) verzeichnet.

Was ein echter Bräu ist (Anm..: „Bräu“ als ehrenhafter Titel eines meist einer Familiendynastie von Brauunternehmern entstammenden männlichen Brauunternehmers.) hat natürlich nicht nur eine eigene Traditionsbrauerei sondern ebenso einen oder mehrere Biergärten.

Eslarn „Eigenbrauer:innen“ mangelt es ebenfalls nicht an solchen Plätzen, wenngleich diese wie der „Schloßberg“ oder der Hofraum beim „Biererlebnis Kommunbrauhaus“ keine Biergärten im herkömmlichen Sinne darstellen. Echte Biergärten findet man in Bayern nur bei Gasthäusern, oder eben unternehmerischen Brauereien. Auch hier hat Eslarn was zu bieten, nämlich beim Roßmetzgerei und Gasthof „Hierold“ (Singerstrasse), beim „Landgasthof Zur Krone“ (Moosbacher Strasse), und beim „Brauereigasthof Bauriedl“ (Ludwig-Müller-Strasse). Bedauerlich nur, dass eben diese Biergärten seit über 20 Jahren ein mehr kümmerliches Dasein fristen (müssen). Denn es hatten sich um 2004 „neue Brauer:innen“ aufgetan, sich diese Branche „unter den Nagel zu reissen“?

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