Eslarn – Kommunales Bauen: Nun isses raus! Der Neubau ! der Kläranlage wird kosten!

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Na endlich, aber auch wenig verwunderlich, da der Rest vorhandenen Geldes nun in schnell begonnene andere Projekte „investiert“ wurde, kommt die vormals „Sanierung“ genannte, über 20 Jahre mutmasslich zugunsten zweier „Leuchtturmprojekte“ verschobene Ertüchtigung der kommunalen Kläranlage wieder „auf den Tisch“. Jetzt heiß es auch offiziell „Neubau“, und die Gemeinde informierte die Bürger:innen bisher nicht konkret über die Planungen und die tatsächlichen Kosten.

Um 2004 bereits für ca. 8 Mio. Euro ertüchtigt (Siehe DEEZ-Ausgabe 05.2022, mit Bild, S. 16  – Auf Seite 11 derselben Ausgabe können Sie oben im Bild sehen wie das „Kommunbier® welches angeblich nicht gewerblich vermarktet wird, schon längst so genutzt wird.) dürfte nun noch einmal diesselbe Summe auf Eslarns Bürger:innen zukommen. Dabei stehen noch zig Kilometer Wasser- und  Kanalleitungen im Gemeindegebiet zur mehr oder weniger dringlichen Sanierung an. Auf Seite 10 unserer „Mitschrift aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen“ vom 07.09.2010 (hier kostenlos unter www.issuu.com/smde) können Eslarns Bürger:innen nachlesen, dass diese Kanalsanierung durch das Landratsamt Neustadt/ Wn. schon im Jahr 2010 angemahnt wurde.

Falls jemand von den Eslarner Bürger:innen nun „jammern“ wollte, bitte vergessen! Seit der Gründung unserer Veröffentlichung im Juni 2003 machen wir immer wieder darauf aufmerksam, dass kommunales Planen eine Gemeinschaftsaufgabe ist, und „nur die allerdümmsten Kälber wählen deren Schlächter selber!“ Sorry, dies musste jetzt mal sein. 😉

Wir geben aber Interessierten einen kleine Tipp, dass es nämlich im Zuge der kommenden beiden Jahre plötzlich dazu kommen könnte die teuer geschützten und bislang nicht benutzten Patentbiere quasi „privatisieren“ zu wollen. Die Schutzfrist läuft nämlich für „Kommunbier®“ bis 24.02.2024. Aufpassen liebe Eslarner:innen sonst könnte Euch vielleicht zugusten einiger weniger Mitbürger:innen ein Sondervermögen sprichwörtlich „durch die Lappen gehen“. Wir geben zu, dass uns eine solche „Vorgehensweise Dritter“ schon einmal vor einigen Jahren in den Sinn gekommen war, und wir dies u. W. auch schon in diversen DEEZ-Ausgaben immer wieder angemerkt hatten.

Quelle: onetz.de