Eslarn – kommunal: Was auf der gestrigen Bürgerversammlung nicht besprochen wurde.

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Lesen Sie mal ruhig den offiziellen Presseartikel unter onetz.de. Wir sind ehrlich zugegeben etwas „populistischer“ drauf. 😉 Manchmal denken wir echt, wir wären nicht in einem Ort in der Bundesrepublik Deutschland sondern irgendwo in Uruguay oder Paraguay um das Jahr 1970 gelandet.

Noch immer wissen wir nicht wohin die ca. acht Mio. Euro verschwunden sind, die schon um 2005 in diese Kläranlage investiert worden waren. Die Diskussion des durch eine Bürgerin im Rahmen einer schriftlichen Eingabe eingebrachte Starkregenereignisses von vor knapp drei Wochen nahm ca. 20% der nach allgemeinem Statistikreferat verbliebenen Zeit ein.

Keinen Ton hörte man zu:

• Kurpark-Ertüchtigung – Kneipp-Becken-Sanierung

• Freizeitanlage Atzmannsee, fehlendes Museum,  erneute Aufschüttung Festplatzbereich, Nutzung als
Badestelle, neues „Spiel- und Badeareal“

• Sanierung „ehem. Grenzlandmusikschule“

• Baufortschritt d. Sanierung „ehem. Gästehaus“

• Höhe und Verbleib des für das „Heimatfest 2020“ in  den damaligen Kommunalhaushalt
eingestellten Betrages

• Stand und Fortgang des Eslarner Brauwesens

• Stand und Fortgang der touristischen Bemühungen der Marktgemeinde Eslarn

Erlauben Sie uns zum Abschluss dieses Artikels noch ein kleines Bonmot aus der gestrigen Veranstaltung. Der Sitzungsleiter, erster Bürgermeister Gäbl musste sich in der Veranstaltung selbst erst einmal beim Verwaltungsleiter VOAR Georg Würfl des Alters der Kläranlage rückversichern. Er ging zuerst von einem 40jährigen Bestand aus. Dann verwies er darauf, dass fast keine Gemeinde eine Kläranlage so korrekt gepflegt und damit erhalten habe. Dazu von uns der Hinweis, dass die zuführende Kanalisation seit über 20 Jahren zum Teil so kaputt ist, dass die Kläranlage – die sowieso nur aus Rechen und Tropfkörper besteht – fast keine Leistung mehr erbringen musste.

Eslarns Kanalnetz hat gem. gestriger Nachfrage des Eslarner Bürgermeisters beim Kämmerer zurzeit einen Wert von *10.000.000.– Euro. Eslarns patentierte Biermarken unserer bisherigen Feststellung zufolge einen Jahreswert von *1.000.000.– Euro. 😉 Für diese Summe pro Jahr wollte uns erinnerlich der Bürgermeister einmal über eine Lizenzvergabe zu einer Marke nachdenken (lassen). Die Marken sind seit 2003 in Gebrauch. Wie wir unlängst feststellten auch die Marke „Kommunbier®“, aber nur in einer Art „Monopolgenehmigung“.

Es fehlten gestern entschuldigt gerade diejenigen Vertreter beider seit 20 Jahren gut an und mit Eslarn verdienender Branchen: Bier & Fisch.