Eslarn – Historie: Als man in Eslarn noch echte Kultur wollte und versuchte! Ein Memento zum Patrozinium.

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Es mutet an, als wäre es vor über 100 Jahren gewesen. Doch dieses obige Bild stammt aus den späten 1980er/ frühen 1990er Jahren als man den „Schloßberg“ noch für wirklich konzertante Aufführungen nutzte. Ganz ohne Bezug auf frühere Musiklehrer wie einen Diözesan-Kirchenmusikdirektor Georg Friedrich Zimmermann (+ 1984). Denn dieser unterrichtete bekanntermassen nur Blasmusik. Von diesem Image wollte man – außer bei den sog. „Bierfesten“ – weg. Doch der Schatten des aus der diözesanen Musikkultur ausgeschlossenen kath. Geistlichen schwebte auch damals wie heute über dieser Gemeinde. So war es kein Wunder, dass man den Gründer dieser Musikformation, den Grundschullehrer Karl Rauch (+ …) nicht besonders akzeptierte. Man wollte das zurück, was ein Diözesan-Kirchmusikdirektor Zimmermann nach Eslarn brachte. Schnell war in der Verwandschaft von Rauch ein Streit initiiert, und man konnte ihn „los werden“, soll man doch jemanden in dieser Verwandtschaft versprochen haben „ihn zum Bürgermeister zu machen, wenn er eine Eslarnerin heiraten“ würde. In besonderer Weise aber nicht ausschliesslich beteiligt Personen des Eslarner SPD-Ortsvereins, außer dem damaligen ersten Bürgermeister Karl Roth (+ 1995). Vorher liess man ihm vor seinem Ableben noch zu einem „Eslarner Heimatfest“ ein Logo

Hinweisschild an der "alten Turnhalle"
Hinweisschild an der „alten Turnhalle“

entwerfen und damit auch umfangreich Werbeartikel produzieren. Bis vor drei oder vier Jahren nutzte man das Logo noch wie nebenstehend für die Gemeinde-bücherei, auch beim Rathaus und auf offzieller Werbe-post der Marktgemeinde.  Mit keinem Wort aber wies man jemals (mehr) auf den Urheber dieses 3D-Logos hin.

Ähnlich übrigens Hugo Reißig den Gründer und Betreiber des Grenzlandhotels gleichen Namens, in der Mittleren Bachgasse, in Eslarn. Direkt gegenüber die Unterrichtsräume der Grenzlandmusikschule liess man ihn unmittelbar nach Ableben dieses ominösen Diözesan-Musikdirektors die Grenzlandmusikschule Eslarn e. V. weiterführen, Konzertreisen unternehmen und sogar fremde Musikgruppen nach Eslarn einladen und musizieren. Es galt wie später mit Rauch jedweden Bezug zu diesem Kirchenmusikdirektor zu verwischen.