Nürnberger verbrauchen im November rund 24 Prozent weniger Fernwärme – Pressemitteilung

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Bild/ Grafik: © N-ERGIE AG

Nürnberger verbrauchen im November rund 24 Prozent weniger Fernwärme als im Vorjahr
Soforthilfe auch für Fernwärme, Energiesparen weiterhin sinnvoll

Der Fernwärmeverbrauch in Nürnberg ist in den letzten drei Monaten im Vergleich zu 2021 gesunken. Im November haben die Fernwärmekund*innen der N-ERGIE rund 24 Prozent weniger als im Vorjahr verbraucht.

Während sich der Fernwärmeverbrauch im September mit 5,5 Prozent noch leicht über dem Vorjahr bewegte, sank er im Oktober und November deutlich. Zum Tragen kam dabei auch der Temperaturunterschied: Im Vergleich zum Vorjahr war der September im Durchschnitt um 2,4 Grad kälter, der Oktober dagegen um 3,4 Grad wärmer. Auch der November 2022 war im Durchschnitt rund 2 Grad wärmer als 2021.

Selbst nach rechnerischer Bereinigung um den Einfluss der Temperatur zeigen die Zahlen jedoch einen signifikanten Minderverbrauch an. Das bedeutet, dass die Nürnberger deutlich sparsamer heizen als 2021.

„Einsparungen tragen zu sicherer Versorgung bei“
„Ähnlich wie beim Gasverbrauch, der im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesunken ist, ist diese Entwicklung natürlich erfreulich. Auch unsere Fernwärmekund*innen sparen bereits und tragen damit zu einer sicheren Versorgung bei“, sagt Maik Render, Vorstand Markt und Technik der N-ERGIE. „Wenn der Winter nicht außergewöhnlich kalt wird und es uns gelingt, weiter so viel Energie einzusparen, wird das Szenario Gasmangellage zunehmend unwahrscheinlich.“

Wärme: Soforthilfe im Dezember und Preisbremse in 2023
Die stark steigenden Energiepreise bedeuten für viele Haushalte und Unternehmen enorme finanzielle Belastungen. Um diese zu dämpfen, hat die Bundesregierung finanzielle Entlastungen beschlossen – unter anderem eine Soforthilfe für Erdgas- und Wärmekund*innen in Zusammenhang mit dem Abschlag im Dezember.

Anders als beim Erdgas entfällt der monatliche Abschlag bei der Fernwärme im Dezember nicht, sondern wird regulär eingezogen. Kund*innen bekommen stattdessen die Soforthilfe Ende Dezember überwiesen.

Auch die durch die Bundesregierung beschlossenen Preisbremsen für Strom, Erdgas und Wärme wird die N-ERGIE selbstverständlich so schnell wie möglich an ihre Kund*innen weitergeben. Sobald alle Details zur Ausgestaltung bekannt sind, wird die N-ERGIE ihre Kund*innen über die Auswirkungen separat informieren.

Weitere Informationen sowie häufige Fragen und Antworten zur Soforthilfe hat die N-ERGIE für ihre Kund*innen unter www.n-ergie.de/soforthilfe zusammengestellt.

Anmeldung für Energiesparprämie der N-ERGIE bis 16.12.
Die N-ERGIE unterstützt ihre Kund*innen beim Energiesparen. Einerseits mit zahlreichen konkreten Tipps für das eigene Zuhause, andererseits mit einer Energiesparprämie: Haushalte, die es schaffen, ihren Wärmeverbrauch in den kommenden Monaten um mindestens zehn Prozent zu senken, belohnt die N-ERGIE wahlweise mit einer Gutschrift in Höhe von 50 Euro oder einer höherwertigen Prämie für den regionalen ÖPNV im VGN. Erdgas- und Fernwärmekund*innen der N-ERGIE können sich noch bis 16. Dezember 2022 für die Aktion anmelden: www.n-ergie.de/energiesparpraemie