Eslarn – kommunal: Beim Bauhof laufen scheinbar schon Erweiterungsbestrebungen.

Gucken Sie mal die aktuellen Bilder von der Einfahrt zum Bauhof hinter dem Rathaus, und der Blick auf das abgebrochene Nebengebäude. Da geht es jetzt hurtig voran, denn die Bescheidsreife für die Kläranlage naht. Sobald diese gegeben ist wird es schwierig die Bürger:innen unabhängig von den zu leistenden Zahlungen mit weiteren Personalkosten (Anm.: Man rechnet für ein Kommunalunternehmen der Grundversorgung mit ca. 12 Personen Grundpersonalbestand, womit zumindest eine Wiederwahl des ersten Bürgermeisters abgegolten sein dürfte.) und einem Neubau als Dienstsitz belasten zu können.

Das Kommunalunternehmen müßte also noch vorher realisiert werden, um die Millionen Schulden die sich bei einer Halbierung der Kostentragung für die Bürger:innen ergeben auf das KU auslagern, und der dann finanziell getrennten Gemeindeverwaltung die Möglichkeit weiterer Millionenschulden zu ermöglichen. Denken Sie dabei als Eslarner:in aber nicht an die Kosten für die Erneuerung von Wasser- und Kanalleitungen in Ihren Anwohnerstrassen. Denn diese sind wie immer sofort zu zahlen. Eine Geschäftsführung eines KU würde diese auch sofort umlegen (müssen). Nur eben mit zusätzlichen Kosten für die hier dann neue Verwaltungsstruktur.

Übrigens: Geschreddert wurde das Abbruchmaterial hier nicht vor Ort, sondern außerhalb. Es geht also auch ohne die Umlieger:innen zu belasten, vor allem wenn wie hier keine Versicherung den Schaden ersetzen würde, und man vielleicht sogar von absichtlicher Eigentumsschädigung ausgehen müßte.

 

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